Förderprogramm Distr@l

80 Millionen Euro Investition in unsere Zukunft

Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus: „Digitale Transformation in Hessen heißt Zukunft für und mit den Menschen gestalten.“

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Vernetzung von Elektroden stellen Datenaustausch dar
© Fotolia/ RS-Studios

Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hat heute anlässlich des Entschließungsantrags zum Förderprogramm „Distr@l“ im Hessischen Landtag betont, dass gerade vor dem Hintergrund von Corona digitale Innovationen vorangetrieben werden müssen, um den Standort Hessen und die Arbeitsplätze zu sichern.

„Wir reden nicht nur, wir handeln und zwar besonnen wie beherzt und gehen die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen zukunfts- und zielgruppenorientiert an. Intelligente, digitale und in die Zukunft gerichtete Lösungen sind dringender denn je erforderlich“, so Sinemus in ihrer Rede. „Digitale Transformation heißt in Hessen: Perspektiven eröffnen, Chancen und Möglichkeiten aufzeigen und die Menschen in diesen Zeiten in eine sichere und planbare Zukunft mitnehmen“, hob die Digitalministerin hervor.

Gezielte Förderung

Mit den vier Förderlinien (Machbarkeitsstudien, Digitale Innovationsprojekte, Wissens- und Technologietransfer, Gründungsförderung) unterstütze Distr@l ganz gezielt digitale Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die einen hohen Innovationsgrad aufweisen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups profitieren von diesem Angebot. Die bisherige Nachfrage belege, dass sich das Programm bereits nach kurzer Zeit etabliert habe, ergänzte Sinemus.

Seit dem Start des Förderprogramms Anfang des Jahres seien bereits 200 Anfragen eingegangen, 120 Konzepte eingereicht und bisher 32 Projekte mit einem Umfang von 8,7 Mio. Euro durch die Fachgremien zur Förderung ausgewählt worden. Als Beispiele nannte die Ministerin das bereits geförderte Projekt der TU Darmstadt, die an einer Weiterentwicklung eines durch KI gesteuerten Rollstuhls („Walkerchair“) forschen. Der „Walkerchair“ soll Menschen mit eingeschränkter Mobilität ermöglichen, nahezu alle Barrieren des Alltags selbstständig und sicher zu überwinden. Das Projekt ‚Lebensassistenz‘ der Universität Kassel arbeitet an der digitalen Unterstützung durch KI, um älteren Menschen die Möglichkeit zu geben, länger in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu bleiben.

Wirtschaftliche und soziale Herausforderungen

Die Hessische Landesregierung habe schnell reagiert und für die im Zusammenhang mit der Pandemie stehenden wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen mit Mitteln aus dem Sondervermögen auf mindestens 80 Millionen Euro in den kommenden Jahren erhöht. Diese Förderung von praxisnahen Lösungen im Kontext der Pandemie leiste damit einen wertvollen Beitrag für unsere Zukunft, so Sinemus. Der gesonderte Aufruf zur Einreichung von Projekten aus dem Bereich E-Health stelle eine weitere logische Konsequenz dieser Politik dar, um digitale Innovationsprojekte aus dem Bereich Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.

„Unsere ganze Aufmerksamkeit gilt dem Schutz vor dem Virus und ich freue mich, dass bereits jetzt jeder zweite Antrag einen engen Bezug zu Corona hat. „Mein Credo ist, dass Digitalisierung dem Menschen nutzen muss und nicht umgekehrt. Ich bin davon überzeugt, dass Digitalisierung die Möglichkeit bietet, unseren Alltag durch Investition und Innovation zu erleichtern“, so die Digitalministerin.

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Pressesprecher: 
Christian Henkes
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