Wohnungsbau

21 Sozialwohnungen für Gießen

Mit rund 1,9 Mio. Euro hat das Land die innovative Quartiersentwicklung im Projekt „Am alten Flughafen“ unterstützt.

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Bau eines Mehrfamilienhauses
© Michael Jäger - lorhem, mitifo - Fotolia

Mit rund 1,9 Mio. Euro unterstützt das Land die Nassauische Heimstätte I Wohnstadt (NHW) beim Bau von 21 Sozialwohnungen in Gießen. Dies teilte Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir am Freitag in Wiesbaden mit. Bei dem Projekt „Am alten Flughafen“ handelt sich um eine innovative Quartiersentwicklung mit gefördertem Wohnraum, der sowohl nachhaltig als auch sozial-inklusiv und klimafreundlich ist. Die Wohnungen werden mit dem Kommunalinvestitionsprogramm Programmteil Wohnraum gefördert.

Sozial-inklusiver und klimafreundlicher Wohnraum

Das Baugrundstück liegt im Areal des ehemaligen US-Depots in Gießen-Ost, rund 20 Busfahrminuten von der Innenstadt und dem Bahnhof entfernt. Die Konversionsfläche wird zu einem Wohn- und Gewerbegebiet entwickelt, zahlreiche Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe haben sich bereits im Umfeld angesiedelt. Außerdem soll eine neue Buslinie eingerichtet werden.  

In dem Gebäude Stolzenmorgen 30/30a entstehen 20 geförderte Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen sowie eine Wohnfläche von rund 390 Quadratmetern für eine Wohngemeinschaft von 10 Personen. Im Erdgeschoss wird eine Kindertagesstätte mit 70 Plätzen eröffnet, sowie ein Kinder-und Familienzentrum. Hier soll durch die Lebenshilfe Gießen ein barrierefreies und inklusives Betreuungs-, Beratungs- und Wohnangebot eingerichtet werden. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2021 geplant.

„Energieeffizienz und Bezahlbarkeit schließen sich nicht aus“

„Ich freue mich, dass mit diesem Bauprojekt erneut bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird“, erklärte Al-Wazir. „Es kommt jedoch auch darauf an, nachhaltig zu bauen. Energieeffizienz und Bezahlbarkeit schließen sich nicht aus, das sieht man bei diesem Projekt. Die Mieterinnen und Mieter profitieren ebenso wie die Umwelt“, so der Minister.

Durch Fernwärme der Stadtwerke, Einsatz von Photovoltaikanlagen und der Einbindung eines Mieterstrommodells entsteht ein CO2-reduziertes Wohngebiet mit sehr guten Primärenergiewerten. Hinzu kommen Ladestationen für Elektrofahrzeuge und ein Carsharing-Angebot. Zusätzlich tragen Dachbegrünungen zum Klimaschutz bei.

„Ziel der Landesregierung ist es, den Wohnungsmarkt zu unterstützen und Flächen zu aktivieren, um u.a. den Bau von bezahlbaren Wohnraum zu fördern. Dazu stellen wir bis 2024 2,2 Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau bereit“, erklärte Al-Wazir. Auch die Stärkung der landeseigenen Baugesellschaft Nassauische Heimstätte I Wohnstadt führt perspektivisch zu 15.000 zusätzlichen Wohnungen. Die ersten 5.000 Wohnungen sind bereits geplant und teilweise im Bau, etliche konnten schon bezogen werden.

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