Auschwitz-Prozessakten für Welterbe nominiert | Informationsportal Hessen
Unterlagen aus Hessischem Hauptstaatsarchiv

Auschwitz-Prozessakten für Welterbe nominiert

Der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess begann am 20. Dezember 1963 im Frankfurter Römer. Er stellte eine Zäsur bei der juristischen Aufarbeitung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen dar: Insgesamt 22 Personen wurden wegen Verbrechen im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz angeklagt, in dem die Nationalsozialisten zwischen 1940 und 1945 über eine Million Menschen ermordeten.

Die Prozessunterlagen, die das Hessische Hauptstaatsarchiv aufbewahrt, sind für die Aufnahme ins „Memory of the World"-Programm der UNESCO nominiert. Hier zeigen wir Ihnen einige historische Fotos aus dem Fundus.

Wissenschaftsminister Boris Rhein sieht sich mit Dr. Volker Eichler, Leiter des Hessischen Hauptstaatsarchiv, eine der Akten zum 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess an.
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Die Prozessunterlagen zum 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess umfassen 456 Aktenbände und werden im Hessischen Hauptstaatsarchiv aufbewahrt.
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Die Akten spiegeln den gesamten Verfahrensgang wider und enthalten auch zahlreiche Fotos, die die Gräueltaten der Nationalsozialisten belegen.
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Die Aussagen der Zeugen sind nicht protokolliert, lediglich Formalien tauchen auf - etwa die Beschreibung, wer wann in den Zeugenstand getreten ist. Glücklicherweise wurden aber große Teile des Prozesses auf Tonband aufgenommen.
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Die Unterlagen zum 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess leisten bis heute einen unschätzbaren Beitrag zu unserer Erinnerungskultur und dem Umgang mit den Verbrechen der Nationalsozialisten
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Der Auschwitz-Prozess begann am 20. Dezember 1963 im Saal des Stadtparlaments im Frankfurter Römer. Später zog die Verhandlung ins Bürgerhaus Gallus.
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Der Chirurg Tadeusz Paczula überlebte das Vernichtungslager Auschwitz.
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Tadeusz Paczula nahm als Zeuge am 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess teil.
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Robert Mulka war ein Hauptangeklagter im 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess. Er wurde zu 14 Jahren Zuchthaus verurteilt.
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Dr. Heinz Düx war als Untersuchungsrichter mit der Ermittlung betraut.
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Gerhard Wiese war Staatsanwalt im 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess.
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SS-Untersturmführer Hans Stark wurde im Frankfurter Auschwitz-Prozess angeklagt. Er leitete die Aufnahmeabteilung im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.
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Hermann Langbein trat im 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess als Zeuge auf. Er war Mitbegründer des Internationalen Auschwitzkomitees.
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Rechtsanwalt Hans Laternser verteidigte im 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess fünf Angeklagte.
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