Informationen im Bereich der Steuerverwaltung

Von einem harten Brexit sind Verbraucher und Unternehmer bei Geschäften mit britischen Firmen betroffen. Dies gilt besonders für den Bereich des Zolls.

Auch im Steuerrecht ergeben sich für Unternehmen Änderungen, wenn Großbritannien Drittstaat wird. Denn viele Regelungen, die steuerliche Begünstigungen vorsehen, knüpfen an die Mitgliedschaft in der EU an. Das Brexit-Steuerbegleitgesetz (PDF) soll einige Folgen abmildern: Der Brexit allein soll für den Steuerpflichtigen keine nachteiligen Rechtsfolgen auslösen, wenn alle wesentlichen steuerlich relevanten Handlungen bereits vor dem Brexit vollzogen wurden.

Die hessische Finanzverwaltung hat ein englischsprachiges Angebot.  

Verbraucher und Brexit

Bei Reisen von und nach Großbritannien kann es zu Beschränkungen und Einfuhrverboten kommen, zum Beispiel bei Arzneimitteln und Lebensmitteln. Auch Reisefreimengen ändern sich. Bei Überschreiten der Freimenge ist zu verzollen. Außerdem könnten beim Überschreiten der Freimenge Steuerzahlungen (z. B. britische Verbrauchsteuer) fällig werden. Hier sollten sich Verbraucher bei entsprechenden Informationsquellen des Vereinigten Königreichs informieren.

Auch im E-Commerce (Postsendungen etc.) gibt es Änderungen.

Hinweis

Bei den vorstehenden Darstellungen handelt es sich um allgemein gehaltene und unverbindliche Ausführungen der Hessischen Landesregierung, die nicht zwangsläufig den aktuellen Entwicklungen angepasst werden und nur die generelle Sichtweise sowie eigene Einschätzung der Ministerien wiedergeben. Diese Ausführungen dienen nicht der Beantwortung von einzelnen Fragen oder der Klärung von konkreten Sachverhalten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität dieser Ausführungen wird keine Gewähr und auch keine Haftung übernommen. Eine Beschreitung des Rechtsweges im Zusammenhang mit diesen Ausführungen ist ausgeschlossen.

 

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