Stabstelle

Die Hessische Brexit-Arbeitsstruktur

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Lucia Puttrich
Lucia Puttrich
© Tom Wagner

Wegen der engen Verflechtungen zwischen Hessen und dem Vereinigten Königreich hat der Brexit für die Hessische Landesregierung hohe Priorität. Deshalb begleitet die Hessische Landesregierung die Austrittsverhandlungen durch eine Brexit-Arbeitsstruktur, die sofort nach dem Referendum vom 23. Juni 2016 ihre Arbeit aufgenommen hat. Eine eigens eingerichtete Stabsstelle in der Hessischen Staatskanzlei, die Staatsministerin Puttrich  unmittelbar untersteht,  koordiniert alle Aktivitäten der drei Themengruppen. Diese konzentrieren sich – angeführt durch die zuständigen Ressortminister in der Steuerungsgruppe –  auf die folgenden Bereiche:

Die Hessische Brexit-Arbeitsstruktur Eine eigens eingerichtete Stabstelle in der Hessischen Staatskanzlei, die Staatsministerin Puttrich unmittelbar untersteht, koordiniert alle Aktivitäten der drei Themengruppen.
© Staatskanzlei

Themengruppe 1

  • „Standortmarketing und Auswirkungen auf die Realwirtschaft”
  • Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
  • Staatsminister Tarek Al-Wazir

Themengruppe 2

  • „Optimierung des Rechtsrahmens für den Finanzplatz”
  • Hessisches Ministerium der Finanzen
  • Staatsminister Dr. Thomas Schäfer

Themengruppe 3

  • „Durchsetzung der Ziele auf Ebene von Bund und EU”
  • Hessische Staatskanzlei
  • Staatsministerin Lucia Puttrich

Ziele und erste Erfolge der Strategie

Das Ziel ist es, bestehende Ressourcen so zu bündeln, dass kurzfristige Lösungen für Brexit-bezogene Risiken gefunden werden und sowohl der Wirtschaft als auch allen anderen Betroffenen kompetente Ansprechpartner für zentrale Fragen zur Verfügung stehen. Zugleich sollen einzelne Chancen, die sich durch den Brexit ergeben, identifiziert und genutzt werden.

Die ersten Erfolge dieser Strategie sind bereits sichtbar. Eine ganze Reihe von Unternehmen der Finanz- und der Realwirtschaft verlagern Unternehmensteile aus dem Vereinigten Königreich nach Hessen und Unternehmen aus Drittländern wählen mit Bezug zum Brexit verstärkt Hessen als Standort für neue Ansiedlungsprojekte in Europa. Hier profitieren Sie von einer leistungsstarken Infrastruktur, der Internationalität und von verfügbaren Talenten und Experten. Um weitere Organisationen vom Standort Hessen zu überzeugen, hat die Hessische Landesregierung eigene Initiativen – beispielsweise im Bereich des Arbeitsrechts – auf den Weg gebracht.

Hessen ist gut vorbereitet und die Brexit-Arbeitsstruktur hat sich bewährt!

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