Überblick

Der Brexit: Eine Priorität der Hessischen Landesregierung

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Brexit
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Hessen ist mit dem Vereinigten Königreich eng verflochten: Rund 11.000 britische Staatsbürger leben derzeit in Hessen. Viele von Ihnen haben inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren das alleine im Jahr 2019 1.340 Briten. Für die hessische Wirtschaft ist das Vereinigte Königreich der viertwichtigste Handelspartner. 2019 lag der Export bei 3,9 Milliarden Euro; der Import bei 5,2 Milliarden Euro. Hessische Schulen und Hochschulen pflegen zahlreiche Partnerschaften und Kooperationen mit Einrichtungen in Großbritannien. Schon diese wenigen Beispiele dokumentieren eindrücklich, dass das Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union nahezu alle Bereiche des Alltags in Hessen betrifft.

An das Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union zum 31. Januar 2020 schlossen sich langwierige Verhandlungen über die zukünftigen Beziehungen an.  Lange Zeit war ungewiss, ob eine Einigung gelingen würde. Unmittelbar vor dem Ablauf der Übergangsfrist zum 31. Dezember 2020 haben sich die EU und das Vereinigte Königreich am 24. Dezember 2020 auf ein Handels- und Kooperationsabkommen geeinigt. Das Abkommen wurde am 28. April 2021 vom Europäischen Parlament ratifiziert.

Auch nach der Ratifizierung des Abkommen durch die EU sind noch Details zur Zusammenarbeit zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich zu definieren. Die Auswirkungen auf Hessen werden sich daher noch konkretisieren. Aus diesem Anlass wird diese Internetseite in regelmäßigen Abständen aktualisiert. 

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