Informationen für

Unternehmen, Selbstständige, Arbeitnehmer

fotolia_114200851_standardlizens_s_c_everythingpossible_-_fotolia.com_.jpg

Auf einem Tisch liegen ein Computer und Unterlagen mit Diagrammen.
© everythingpossible - Fotolia.com

Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Hier finden Sie Fragen und Antworten zum Bundesprogramm „Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen“. Sie sind als Hintergrundinformationen für antragsberechtigte Unternehmen bzw. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer gedacht.

Hessische Notfallkasse ergänzt wirtschaftliche Hilfsprogramme

Hessische Unternehmen, Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürger, die von den Folgen der Corona-Krise unvorhersehbar und in besonderem Maße getroffen wurden, und bislang nicht aus den vorhandenen wirtschaftlichen Hilfsprogrammen profitiert haben oder denen der vertretbare Einsatz eigener Mittel bzw. die Inanspruchnahme von weiteren Finanzierungsalternativen nicht möglich ist, sollen zukünftig eine Einmalzahlung aus der hessischen Notfallkasse beantragen können. Insgesamt plant das Land mit bis zu 50 Millionen Euro, die über die Notfallkasse den Betroffenen zur Verfügung gestellt werden können.

Hessen übernimmt Verdienstausfall für Beschäftigte

Bislang verpflichtete das Infektionsschutzgesetz die Arbeitgeber, ihren Beschäftigten das Netto-Entgelt für bis zu sechs Wochen weiterzuzahlen, wenn diese wegen einer Quarantäne-Anordnung oder der Schließung von Schulen und Kitas ihre Arbeitsleistung nicht erbringen konnten. Die Zahlungen werden den Arbeitgebern dann vom Land ersetzt, Selbständige erhalten eine Direktzahlung. Aufwendungen zur sozialen Absicherung werden ebenfalls übernommen. Ende Mai hat der Deutsche Bundestag die Bezugszeit für einen Verdienstausfall wegen der Schließung von sechs auf zehn, bei Alleinerziehenden sogar auf zwanzig Wochen verlängert. Für die Zeit der Schließung von Schulen und Kitas erhält das Elternteil, das zu Hause geblieben ist oder bleibt, aufgrund der bundesgesetzlichen Entscheidung für Zeiträume ab dem 30. März eine Entschädigung. In den ersten sechs Wochen beträgt sie 67 Prozent des entgehenden Netto-Entgelts. Außerdem werden in beiden Fällen Aufwendungen für die fortbestehende soziale Absicherung in der Kranken- und Rentenversicherung übernommen. Der Anspruch kann eingeschränkt werden, wenn Überstunden oder Urlaub für die Kindererziehung genommen wurde oder hätte genommen werden können.

Für die Anträge ist hessenweit das Regierungspräsidium Darmstadt zuständig. Anträge auf Ersatz des Verdienstausfalls können unter www.ifsg-online.de  gestellt werden. Im Fall eines erhöhten Antragsaufkommens kann es zu Verzögerungen kommen.

Corona-Soforthilfe Ende Mai ausgelaufen

Mit der Soforthilfe für Selbstständige und kleine Unternehmen hat die Hessische Landesregierung auf die Auswirkungen der coronabedingten Maßnahmen reagiert: Innerhalb von zwei Monaten wurden rund 905 Millionen Euro an Unternehmerinnen und Unternehmer ausgezahlt. Seit dem Start des Soforthilfe-Programms am 30. März wurden 134.500 Anträge beim Regierungspräsidium Kassel eingereicht. Das Programm ist am 31. Mai 2020 ausgelaufen.

Darlehen, Kredite, Bürgschaften für Ihr Unternehmen

Welche Unterstützung stellt Hessen für Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten bereit? Infos zu allen aktuellen Förderprogrammen.

Rechtlicher Rahmen für Unternehmen

Was muss ich in Sachen Arbeits- und Infektionsschutzgesetz beachten? Welche Konsequenzen ergeben sich für Unternehmen und Selbstständige in Corona-Zeiten?

Aktualisiert am 05.11.2020

Schließen