Informationen über

Gaststätten und Hotels

Stand: 22.07.2021

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Weihnachtstafel
© pixabay

Hygieneregeln für die Gastronomie

Gaststätten, Mensen, Hotels, Eisdielen, Eiscafés und andere Gewerbe dürfen Speisen und Getränke

  • zur Abholung oder Lieferung anbieten, wenn ein Abstands- und Hygienekonzept vorliegt und umgesetzt wird,
  • zum Verzehr vor Ort anbieten, wenn sichergestellt ist, dass in die Innengastronomie nur Gäste mit einem Negativnachweis nach § 3 eingelassen werden, die Kontaktdatenerfassung der Gäste erfolgt, ein Abstands- und Hygienekonzept vorliegt und umgesetzt wird.

Als geeignete Schutzmaßnahme sollte bei dem Vor-Ort-Verzehr insbesondere durch die Abstände der Tische ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden, sofern keine geeignete Trennvorrichtung vorhanden ist.

In der Innengastronomie ist bei der Bedienung von Gästen, bei der Abholung von Speisen und Getränken oder als Gast bis zur Einnahme eines Sitzplatzes eine medizinische Maske zu tragen. Gäste dürfen zur Abholung von Speisen oder Getränken an Selbstbedienungskiosken oder Buffets den Sitzplatz verlassen. Hierbei ist eine medizinische Maske zu tragen. Im Außenbereich von gastronomischen Einrichtungen besteht für das Personal sowie für Gäste keine Maskenpflicht. Sofern gastronomische Einrichtungen sowohl über einen Innen- als auch über einen Außenbereich verfügen, kann die Maske vom Personal im Einklang mit den arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben im Außenbereich abgenommen werden.

Für die Übertragung von Sportereignissen o.ä in gastronomischen Betrieben gelten die zuvor genannten Voraussetzungen.

Sitzplätze in (überdachten) Einkaufszentren außerhalb der Geschäftsräume gelten als Innenbereich bzw. Innengastronomie.

Bei Veranstaltungen in Gaststätten und Betrieben nach Abs. 1 gelten die Regeln des § 16. Das bedeutet, dass etwa bei geschlossenen Gesellschaften mit mehr als 100 Personen in Innenräumen ein Negativnachweis nach § 3 erforderlich ist.

Kantinen und Mensen und Rasthöfe

In Kantinen für Betriebsangehörige bedarf es keiner gesonderten Erhebung der Daten der Betriebsangehörigen, da diese bereits vorliegen. Die Daten externer Gäste müssen demgegenüber gesondert erfasst werden. Diese Einschränkungen gelten nicht, wenn es sich um ein gemeinsames Arbeitsessen mit externen Besuchern in Kantinen handelt. Die Regelungen gelten für Mensen und Schulmensen entsprechend.

Hotels und Übernachtungsangebote

Bei Aufenthalten zu touristischen Zwecken (einschließlich Übernachtungen auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen) muss ein Negativnachweis nach § 3 bei der Anreise vorgelegt werden. Diese Regel gilt nicht, wenn in der Unterkunft keine Gemeinschaftseinrichtungen betrieben werden. Zu dieser Art von Unterkünften gehören Ferienwohnungen und Ferienhäuser sowie Dauercamping, sofern nur eigene Sanitäreinrichtungen genutzt werden.

Saunen, Schwimmbäder und ähnliche SPA-Einrichtungen können nach § 23 ausschließlich für Hotelgäste geöffnet werden. Soweit externe Gäste zugelassen werden, gelten die Regelungen des § 18 Abs. 1. Übernachtungsbetriebe nach § 23 schließen auch Hotelschiffe mit ein.

Tanzlokale, Clubs und Diskotheken

Der Betrieb von Tanzlokalen, Diskotheken, Clubs und ähnlichen Einrichtungen ist im Freien zulässig, wenn

  • nur Gäste mit einem Negativnachweis eingelassen werden,
  • eine Kontaktdatenerfassung erfolgt,
  • nur eine Person je 5 Quadratmeter Verkehrsfläche, maximal 250 Personen (inkl. geimpfte und genesene Personen) eingelassen werden und
  • ein Abstands- und Hygienekonzept vorliegt und umgesetzt wird.

In Innenräumen dürfen Tanzlokale, Diskotheken, Clubs und ähnlichen Einrichtungen nur zu den in § 22 Abs. 1 genannten Zwecken unter Einhaltung der dort geregelten Voraussetzungen mit Genehmigung des zuständigen Gesundheitsamtes, unbeschadet der Zuständigkeit weiterer Behörden, betrieben werden. Dem Antrag auf Genehmigung ist ein Abstands- und Hygienekonzept beizufügen. Generelle Bestimmungen zum Tanzen, insbesondere ein generelles Tanzverbot in geschlossenen Räumen, gibt es nicht.

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