Schule

Stand: 19.07.2021

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Eltern unterstützen Kinder bei den Hausaufgaben
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Verschärfte Maßnahmen direkt nach den Sommerferien

Nach den Sommerferien gelten für den Zeitraum von zwei Schulwochen präventiv erweiterte bzw. verschärfte Maßnahmen:

  • drei Tests pro Woche
  • Maskenpflicht (medizinische Masken) auch am Platz während des Unterrichts
  • dringende Empfehlung zum Tragen der Maske auch im Freien bei Einschulungsfeiern und vergleichbaren Schulveranstaltungen.

Daneben gelten unter anderem folgende allgemeine Regelungen aus dem Hygieneplan und dem Leitfaden zum Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen:

Impfungen

Zum Schuljahresbeginn werden in Hessen alle Lehrkräfte, die dies wollen, vollständig geimpft sein. Die breite Impfung von Kindern und Jugendlichen kann kurzfristig erfolgen, falls oder sobald die Ständige Impfkommission zu einer Neubewertung der Lage kommt. Bis dahin sind Eltern dazu aufgerufen, mit ihren Kinder- und Jugendärzten die Möglichkeiten einer individuellen Impfung zu besprechen.

Tests

Die Antigen-Selbsttests werden auch im neuen Schuljahr beibehalten. Die Teilnahme am Präsenzunterricht und anderen regulären schulischen Veranstaltungen in Präsenzform wird weiterhin nur Personen möglich sein, die getestet, geimpft oder genesen sind.

Maskenpflicht

Im kommenden Schuljahr besteht – bis auf die ersten beiden Schulwochen – keine Maskenpflicht im Freien, am Platz während des Unterrichts und wenn es zu pädagogischen Zwecken erforderlich ist. Künftig sind allerdings mindestens medizinische Masken zu tragen. Ab einer Inzidenz von 50 gilt auch wieder am Platz eine Maskenpflicht.

Lüften & Luftfiltersysteme

Das richtige und regelmäßige Lüften ist das A und O für einen sicheren Unterricht. Luftreinigungsanlagen können dabei unter gewissen Bedingungen unterstützen, ersetzen können sie das Lüften aber nicht. Das Land Hessen unterstützt die Schulträger allerdings auch künftig bei der Anschaffung von Luftfiltern.

Weitere Regelungen

Sollte in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz über 100 steigen, wird gemäß dem Hessischen Eskalationskonzept Wechselunterricht angeordnet. Die Gesundheitsämter können auch weiterhin unabhängig von den vom Kultusministerium getroffenen landesweiten Regelungen – je nach Entwicklung der pandemischen Lage vor Ort – regionale oder schulbezogene Maßnahmen in Abstimmung mit den Schulträgern und im Einvernehmen mit den Staatlichen Schulämtern anordnen.

Schulpsychologische Hilfe

Die Pandemie ist in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung für Sie als Eltern. Bitte scheuen Sie sich nicht, bei Bedarf mit den Schulpsychologinnen und Schulpsychologen Kontakt aufzunehmen, die Ihnen in jedem der 15 Staatlichen Schulämter zur Seite stehen, in schwierigen Situationen vermitteln und wichtige Tipps für die gemeinsame Zeit zuhause geben.

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