Mädchen häl sich Erdbeeren vor die Augen und lächelt breit dabei

Wenn du alles sein kannst: Sei nah an den Erdbeeren!

Wenn du eine Erdbeere bist, dann liebst du die Sonne! Sonne braucht’s um Erdbeeren reifen zu lassen: Kräftiges Rot außen, kräftiger Geschmack drinnen. Für Erdbeeren sind Sonnenstunden sozusagen genau nach ihrem Geschmack.

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Doch ebendiese hat sich zuletzt rar gemacht in Hessen: die Sonne. Das ist 2021 der kälteste April seit vielen Jahren gewesen! Ein Licht gab es trotzdem am Ende des Tunnels, oder sollte es heißen, am Ende des Hochtunnels? Der ist nämlich ein spezielles, schlauchartiges Gewächshaus, in dem sich besonders Erdbeeren sehr wohl fühlen. Dort sind dann auch in diesem durchwachsenen April schon fleißig Erdbeeren gewachsen. Und so konnte letzte Woche, und zwar zwei Wochen später als im Jahr zuvor, verkündet werden: Die hessische Erdbeersaison ist gestartet!

Umso frischer, desto Mmmmmmh!

Ab diesem Starttag sollte es kein Problem mehr für dich sein, in Hessen Erdbeeren direkt aus der Region zu erhalten. Manchmal gibt es diese auch in den Supermärkten. Am Tollsten ist es jedoch, sie direkt auf dem Markt oder an den vielerorts aufgestellten Erdbeer-Verkaufsständen zu holen. Oder: Gleich auf einem Feld gegen Bezahlung selbst pflücken gehen. Auf diesen Wegen waren die Erdbeeren nicht lange unterwegs. Das ist gut fürs Klima und deine Geschmacksknospen freuen sich auch, denn für Erdbeeren gilt: Umso frischer, desto Mmmmmmh!

Illustration: Zwei junge Leute machen ein Selfie

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Wenn der Erdbeere der Fremdworttag blüht

In den USA schaut man Erdbeer-mäßig gerne noch auf einen anderen Tag, der jedes Jahr schon festgelegt ist: Der „National Pick Strawberries Day“ (also, der landesweite „Pflück-Erdbeeren“-Tag) am 20. Mai. Um es mit dem ebenfalls am 20. stattfindenden „Fremdworttag“ zu sagen:  Die Maxime ist, die Distanz zwischen sich und dem Fragaria-Gewächs zu minimieren. Heißt übersetzt: Ran an die Erdbeere!

Mit einer ist besonders gut Erbeer‘ essen in Hessen. Mit unserer Umweltministerin Priska Hinz. Sie ist in jedem Jahr auf dem Feld oder im Hochtunnel dabei, um den Start der hessischen Erdbeer-Saison mit zu begehen. Das heißt, natürlich in allen Jahren ohne eine Pandemie, wie jetzt. Deshalb sagt sie: „Gerade während der aktuellen Corona-Pandemie, in der die landwirtschaftlichen Betriebe weniger an Restaurants und Hotels verkaufen, können wir die hessischen Bäuerinnen und Bauern durch unseren Erdbeer-Einkauf unterstützen.“

Das Erdbeer-Essen messen

2020 scheint das schon gut geklappt zu haben, dort wurden pro Haushalt durchschnittlich 12 Prozent mehr Erdbeeren gekauft als im Vorjahr. Das macht etwa 4,2 kg Erdbeeren pro Haushalt. Für den Verzehr wirbt, wie in jedem Jahr auch, die hessische Erdbeer-Königin, die 2021 aus dem Rheingau kommt. Aber im Zweifel ist einfach immer die Erdbeere die Königin!

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