Die hessische Verfassung

Hessen hat eine eigene Verfassung.

Sie wurde am 30. Juni 1946 beschlossen und ist älteste Landesverfassung. Darin steht, welche Aufgaben der Ministerpräsident, die Regierung, der LandtagÖffnet sich in einem neuen Fenster und die GerichteÖffnet sich in einem neuen Fenster haben. Auch sie dürfen nicht einfach tun, wozu sie Lust haben.
 

Illustration: Zwei Kinder mit Schulrucksack sitzen auf eine überlebensgroßen Stift, der wie eine Rakete fliegt

Vielleicht fragst du dich, was das Besondere an einer Verfassung ist.

Schließlich gibt es ja noch viele andere Regeln, die für alle gelten. Die heißen GesetzeÖffnet sich in einem neuen Fenster und bestimmen auch, was man darf und was verboten ist. Die Verfassung legt zum Beispiel die GrundrechteÖffnet sich in einem neuen Fenster der Menschen fest und schützt sie. Deshalb können sie auch nicht so leicht geändert werden. Über Verfassungsänderungen stimmen die Bürgerinnen und Bürger des Landes ab. 2018 wurden so die Kinderrechte in der Hessischen VerfassungÖffnet sich in einem neuen Fenster gestärkt.

Auch der MinisterpräsidentÖffnet sich in einem neuen Fenster kommt in der Verfassung vor. Dort steht, auf welche Art er gewähltÖffnet sich in einem neuen Fenster Öffnet sich in einem neuen Fensterwerden kann und welche Rechte und Pflichten er danach in seinem AmtÖffnet sich in einem neuen Fenster hat.

Es ist wichtig, dass die Regeln, GrundrechteÖffnet sich in einem neuen Fenster und Aufgaben, die in der Verfassung für Hessen festgeschrieben sind, auch eingehalten werden. Dazu istder Staatsgerichtshof da. Elf Mitglieder gehören zu diesem Staatsgerichtshof und sie urteilen als ein Verfassungsgericht. Wann immer es also Streitigkeiten rund um die Verfassung gibt, sind sie zuständig. So zum Beispiel auch, wenn entschieden werden muss, ob zum Beispiel bestimmte GesetzeÖffnet sich in einem neuen Fenster gegen Grundrechte aus der Verfassung verstoßen.

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