Staatssekretär Burghardt liest vor

Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung

Leseaktion für die Kita Pusteblume in Waldkappel

Staatssekretär Burghardt hat den Kindern der Kita Pusteblume in Waldkappel-Bischhausen digital vorgelesen.

Rund um den „Bundesweiten Vorlesetag“ am 19. November engagieren sich auch die Mitglieder der Hessischen Landesregierung mit eigenen Vorleseaktionen. Digitalstaatssekretär Patrick Burghardt hat den Kindern des Kindergartens Pusteblume in Waldkappel-Bischhausen heute digital vorgelesen. Für die besondere Vorlesestunde hat er das Kinderbuch „Wenn zwei sich streiten“ von Britta Sabbag und Igor Lange ausgesucht und macht darauf aufmerksam, wie wichtig Vorlesen und Lesen für die Sprachkompetenz und damit für die gesamte Entwicklung von Kindern sind. „Vorlesen stärkt das Sprachvermögen, weckt die Neugier auf Geschriebenes und ist darüber hinaus wichtig für die emotionale Entwicklung. Mit kaum etwas Anderem kann man Kinder so wirksam und umfassend fördern.“ In den herausfordernden Zeiten der Pandemie kann der Besuch des Staatssekretärs leider nicht vor Ort stattfinden. Mit der erstmaligen Nutzung der digitalen Möglichkeiten für den Vorlesetag ist dennoch eine besondere Unterstützung der Sprachförderung für alle Kinder möglich und trägt dazu bei, auch technische Elemente pädagogisch wertvoll einzusetzen. Denn Ziel ist, die kindliche Freude an der Kommunikation zu wecken und sie beim Verstehen zu unterstützen.

Mit dem diesjährigen Thema „Freundschaft und Zusammenhalt“ hat die Stiftung Lesen ein aktuelles gesamtgesellschaftliches Thema aufgegriffen. Die beteiligten Kindertageseinrichtungen haben es beispielhaft in das Konzept des Vorlesetags eingebettet. So konnten die Kinder begleitende Aktionen, Rollenspiele und vieles mehr zum Thema Freundschaft und Zusammenhalt selbst erleben. Staatssekretär Burghardt bedauerte, dass in vielen Familien immer noch zu wenig vorgelesen werde, wie die Vorlesestudie 2019 der Stiftung Lesen ergeben hat. Laut der Studie lesen rund 32 Prozent der Eltern in Deutschland, deren Kinder im Vorlesealter von zwei bis acht Jahren sind, selten oder nie vor. „Das ist eine vertane Chance, denn Vorlesen ist ein wichtiger Baustein für eine gute ganzheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen“, appellierte Burghardt. „Als Papa weiß ich zudem aus eigener Erfahrung, wie viel Spaß das gemeinsame Anschauen von Büchern machen kann.“ Kinder, denen häufig vorgelesen werde, könnten sich besser konzentrieren und ausdrücken, ihre Beobachtungsgabe und ihr Gedächtnis würden geschult sowie Medienkompetenz vermittelt. „Lesen macht Kinder stark. Es führt zur Selbständigkeit, stärkt das eigene Urteilsvermögen und begleitet junge Menschen auf dem Weg hin zur mündigen Bürgerin und zum mündigen Bürger”.

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