Eine Frau und ein Mann mit Maske grüßen sich per Ellenbogen

Wie verhalte ich mich pandemiegerecht?

Stand: 17.01.2022

  • Verantwortungsvolles Handeln und eine besondere Vorsicht gerade im Kontakt mit Menschen, für die bei einer Infektion ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, bleiben oberstes Gebot. Diese Hinweise gelten ebenso für den öffentlichen Raum wie die private Wohnung. Auch für geimpfte und genesene Personen gilt die Empfehlung, Kontakte möglichst zu reduzieren und vor Treffen mit Personen aus anderen Haushalten einen Test durchzuführen oder im Rahmen der kostenlosen Bürgertestung durchführen zu lassen.

  • Eine nicht immunisierte Person darf (neben den Angehörigen des eigenen Haushaltes) im öffentlichen Raum maximal zwei Personen eines anderen Haushaltes treffen. Die Zahl erhöht sich nicht, wenn diese Personen geimpft oder genesen sind. Eine Ausnahme gilt für Kinder unter 14 Jahren. Geimpfte und genesene Personen und Personen, die sich nachweislich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (immunisierte Personen), dürfen sich im öffentlichen Raum maximal zu zehnt treffen. Für Kinder unter 14 Jahren gilt keine Beschränkung. Für die private Wohnung gilt die dringende Empfehlung, sich ebenfalls an diese Regeln zu halten. Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Partner bzw. Partner einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Das gleiche gilt für Kinder und die sorgeberechtigten Erwachsenen.

  • Soweit das Tragen einer medizinischen Maske nicht angeordnet ist, wird dies dringend empfohlen, wenn sich Personen unterschiedlicher Haushalte gemeinsam in einem geschlossenen Raum aufhalten oder wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen anderer Haushalte nicht eingehalten werden kann.

  • In geschlossenen Räumen ist auf eine angemessene und regelmäßige Belüftung zu achten.

  • Bei akuten Atemwegssymptomen soll ein Kontakt zu Angehörigen anderer Haushalte bis zu einer Abklärung der Ursachen möglichst vermieden werden.

Soweit Kontaktdaten zum Zweck der Nachverfolgung und Unterbrechung von Infektionsketten zu erheben und zu verarbeiten sind (Kontaktdatenerfassung), gilt:

1. personenbezogene Angaben sind die Namen, Vornamen, Anschrift und die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, sie sind vollständig und wahrheitsgemäß anzugeben

2. die Erhebung und Verarbeitung der Kontaktdaten soll möglichst in elektronischer Form erfolgen.

Die Verantwortlichen haben sicherzustellen, dass eine Kenntnisnahme der erfassten Daten durch Unbefugte ausgeschlossen ist. Die Daten dürfen nicht zu einem anderen Zweck als der Aushändigung auf Anforderung an die für die Erhebung der Daten zuständigen Stellen verwendet werden und sind vier Wochen nach Erhebung zu löschen. Für die vorzugsweise elektronisch durchzuführende Kontaktdatenerfassung stehen Betrieben, Kultureinrichtungen und anderen zur Kontaktdatenerfassung verpflichteten Einrichtungen verschiedene App-Lösungen am Markt zur Verfügung. Für Besucherinnen und Besucher ohne Smartphone ist weiterhin eine papierbasierte Datenerfassung anzubieten Daneben reicht es aus, wenn die in der Corona-Warn-App des Robert Koch-Institutes enthaltene QR-Code-Registrierung genutzt wird.

Soweit die Öffnung und der Betrieb von Einrichtungen und Angeboten sowie Zusammenkünfte, Veranstaltungen und ähnliches nur nach Erstellung und Umsetzung eines Abstands- und Hygienekonzepts zulässig sind, hat dieses unter Berücksichtigung der jeweiligen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen, Maßnahmen zur Ermöglichung der Einhaltung der Mindestabstände oder andere geeignete Schutzmaßnahmen wie beispielsweise Trennvorrichtungen, aufgelockerte Sitzmuster, Lüftungskonzepte, medizinische MaskenÖffnet sich in einem neuen Fenster auch am Sitzplatz oder Zugangsbeschränkungen auf Personen mit Negativnachweis und Regelungen über gut sichtbare Aushänge und Hinweise über die einzuhaltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen vorzusehen.

Hygienekonzepte müssen die Empfehlungen des RKI zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen berücksichtigen und im Einzelfall geeignet sein, die Übertragung des Virus zu verhindern bzw. das Infektionsrisiko erheblich zu reduzieren. Pauschale Vorgaben für geeignete Hygienekonzepte können aufgrund der Besonderheiten des jeweiligen Einzelfalls nicht gemacht werden.

Jeder ist zu einem pandemiegerechtem Verhalten aufgerufen. Zu den Empfehlungen des RKI zählt nach wie vor die Reduzierung der engen persönlichen Kontakte und das Einhalten von Abständen, insbesondere bei größeren Zusammentreffen. Aufgabe der Abstands- und Hygienekonzepte ist bei den jeweiligen Angeboten und Veranstaltungen einen Rahmen zu gewährleisten, der den einzelnen Kunden, Besuchern oder Teilnehmern ein pandemiegerechtes Verhalten und damit das Vermeiden von Infektionen ermöglicht. Hierzu zählen u.a.:

  • die Ermöglichung der Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen Personen verschiedener Haushalte und der Kontaktregeln oder das Treffen anderer geeignete Schutzmaßnahmen; andere Schutzmaßnahmen sind beispielsweise Trennvorrichtungen, aufgelockerte Sitzmuster in Veranstaltungen ((doppeltes) „Schachbrettmuster“) und Lüftungskonzepte,
  • Hygieneartikel, insbesondere Desinfektionsmittel, werden zur Verfügung gestellt
  • regelmäßige Desinfektion von Händekontaktflächen (zum Beispiel Türklinken)
  • regelmäßiges intensives Lüften von Räumen; Bevorzugung von Kontakten im Freien. Auch ein sog. (einfaches oder doppeltes) „Schachbrettmuster“, bei dem reihenversetzt abwechselnd (zwei) Plätze besetzt werden und (zwei) Plätze freibleiben oder die Bildung von Sitzgruppen entsprechend der Kontaktregeln bei Geimpften oder Genesenen von höchstens 10 Personen mit ausreichendem Mindestabstand zur jeweils nächsten Gruppe, sind eine geeignete Schutzmaßnahme. Stehplätze sind grundsätzlich erlaubt, dann ist aber ein geringeres Fassungsvermögen vorzusehen.

Entscheidend ist, dass wirkungsvolle Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsrisikos getroffen werden.

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