Einkaufen im Supermarkt

Geschäfte und Märkte

Stand: 17.01.2022

Lesedauer:3 Minuten:

Die Verkaufsstellen des Einzelhandels sind geöffnet, wobei der Zutritt ausschließlich Geimpften und Genesenen gestattet ist. Ausgenommen von der 2G-Zugangsbeschränkung sind die Bereiche der Grundversorgung. Hierzu zählen:

  • Lebensmittelhandel
  • Geschäfte des Lebensmittelhandwerks
  • Direktvermarktung auf Wochen- und Spezialmärkten
  • Getränkemärkte
  • Reformhäuser
  • Babyfachmärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Optiker
  • Hörakustiker
  • Buchhandlungen
  • Stellen des Zeitungsverkaufs
  • Blumenfachgeschäfte
  • Tierbedarfsmärkte
  • Futtermittelmärkte
  • Bau- und Gartenmärkte
  • Poststellen
  • Banken und Sparkassen
  • Tankstellen
  • Wäschereien

Die Abholung bestellter Waren durch nicht geimpfte oder genesene Personen muss (soweit es nicht um Betriebe der Grundversorgung handelt) außerhalb der Geschäftsräume im Freien stattfinden.

Bei Mischwarenläden entscheidet der Schwerpunkt im Sortiment. Handelt es sich überwiegend um ein Sortiment der Grundversorgung, gilt die 2G Zugangsbeschränkung nicht. Aktuelle und spontane Sortimentserweiterungen zur Generierung eines neuen Verkaufsschwerpunktes stellen einen Umgehungstatbestand des bestehenden Verbotes dar und entbinden daher nicht von der Verpflichtung zu 2G.

Sollten klar abgegrenzte Bereiche der Grundversorgung nur durch Passieren von Wegen möglich sein, wo die die 2G-Regel gilt, ist seitens des jeweiligen Geschäftes durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass Kundinnen und Kunden, die keinen 2G-Nachweis erbringen, die entsprechenden Zugangswege ausschließlich zur Erreichung der Grundversorgungsbereiche nutzen (Beispiel: Lebensmittelgeschäft innerhalb eines Kaufhauses). Gleiches gilt für „Shop in Shop“ Betriebe ohne Zugangsbeschränkung (bspw. Friseur, Reisebüro o.ä.).

Notwendig ist überall das Vorliegen und Umsetzen eines Abstands- und Hygienekonzepts. In innenliegenden Publikumsbereichen ist eine medizinische Maske zu tragen.

Der Verzehr von Speisen und Getränken des Lebensmittelhandwerks vor Ort (z. B. in Bäckereien und Metzgereien) ist nach den Regeln für die Gastronomie gestattet.

Das Abhalten von Wochenmärkten und Spezialmärkten ist erlaubt. Notwendig ist das Vorliegen und Umsetzen eines Abstands- und Hygienekonzepts. Im Außenbereich besteht keine Maskenpflicht und auch kein Verzehrverbot auf den Verkehrswegen. In Gedrängesituationen, wenn ein Mindestabstand dauerhaft (nicht nur beim Passieren) nicht eingehalten werden kann, wie etwa Warteschlangen, gilt die Maskenpflicht. Sofern (Steh-)Tische aufgestellt werden und somit feste Verzehrbereiche eingerichtet werden, finden die Regeln der Gastronomie Anwendung.

Statt einer Kontrolle des 2G-Status in jeder Verkaufsstätte ist in einem abgegrenzten Gebiet alternativ die sogenannten Bändchen-Lösung zulässig. Kundinnen und Kunden erhalten nach der einmaligen Vorlage eines gültigen 2G-Nachweises an einer oder mehrerer Ausgabestellen ein farbiges, nicht übertragbares Kontrollband ums Handgelenk gebunden. Der damit sichtbar dokumentierte 2G-Status gilt auch in weiteren Verkaufsstätten innerhalb des abgegrenzten Gebietes. Das Bändchen ersetzt nicht den tatsächlichen Impf- bzw. Genesenennachweis, dieser muss zusammen mit einem amtlichen Ausweis mitgeführt werden. Mit zusätzlichen Kontrollen der zuständigen Ordnungsbehörden ist zu rechnen. Die Ausgabe der Bändchen sowie die Bestimmung des abgegrenzten Geltungsbereichs ist von der zuständigen Kommune zu organisieren. Die Bändchenfarbe muss regelmäßig wechseln, um Missbrauch vorzubeugen. Der abgegrenzte Geltungsbereich und die jeweils geltende Bändchenfarbe ist deutlich sichtbar öffentlich zu machen.

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