Außenbereich eines Cafes

Gaststätten, Hotels und Discos

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Gaststätten im Sinne des Hessischen Gaststättengesetzes, Mensen, Hotels, Eisdielen, Eiscafés und andere Gewerbe dürfen Speisen und Getränke

  • zur Abholung oder Lieferung anbieten, wenn ein Abstands- und Hygienekonzept vorliegt und umgesetzt wird; als geeignete Schutzmaßnahme sollte beim Vor-Ort-Verzehr insbesondere durch die Abstände der Tische ein Mindestabstand von 1,5m eingehalten werden, sofern keine geeignete Trennvorrichtung vorhanden ist
  • zum Verzehr vor Ort anbieten, wenn sichergestellt ist, dass
    • in der Innengastronomie nur Personen mit einem Negativnachweis anwesend sind (der Negativnachweis der dienstleistenden Personen kann auch durch die dokumentierte regelmäßige Testung zweimal pro Kalenderwoche erbracht werden)
    • ein Abstands- und Hygienekonzept vorliegt und umgesetzt wird.

In Kantinen und Mensen finden die beiden letztgenannten Punkte für Betriebsangehörige keine Anwendung.

Für Veranstaltungen in Gaststätten und den oben genannten Betrieben gelten die Regelungen für Zusammenkünfte und VeranstaltungenÖffnet sich in einem neuen Fenster. Das bedeutet, dass etwa bei geschlossenen Gesellschaften mit mehr als 25 Personen in Innenräumen ein Negativnachweis erforderlich ist. Für die Übertragung von Sportereignissen o.ä. in gastronomischen Betrieben gelten die oben beschriebenen Voraussetzungen. Sitzplätze in (überdachten) Einkaufszentren außerhalb der Geschäftsräume gelten als Innenbereich bzw. Innengastronomie.

Maskenpflicht

Bei der Bedienung von Gästen, bei der Abholung von Speisen und Getränken oder als Gast ist bis zur Einnahme eines Sitzplatzes ist eine medizinische Maske zu tragen. Gäste dürfen zur Abholung von Speisen oder Getränken an Selbstbedienungskiosken oder Buffets den Sitzplatz verlassen. Hierbei ist eine medizinische Maske zu tragen. Im Außenbereich von gastronomischen Einrichtungen besteht für das Personal sowie für Gäste keine Maskenpflicht. Sofern gastronomische Einrichtungen sowohl über einen Innen- als auch über einen Außenbereich verfügen, kann die Maske vom Personal im Einklang mit den arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben im Außenbereich abgenommen werden. Eine Kontaktdatenerfassung erfolgt nicht mehr.

Es besteht die Möglichkeit eines 2G-Zugangsmodells für Genesene und Geimpfte.

Übernachtungsangebote einschließlich der Bewirtung der Übernachtungsgäste sind zulässig, wenn

  • bei der Anreise sowie bei Aufenthalten von mehr als sieben Tagen zweimal wöchentlich ein Negativnachweis vorgelegt wird; wenn in der Unterkunft keine Gemeinschaftseinrichtungen betrieben werden,
  • ein Hygienekonzept vorliegt und umgesetzt wird

Übernachtungsbetriebe schließen auch Hotelschiffe mit ein. Bei Aufenthalten zu touristischen und geschäftlichen Zwecken gleichermaßen (einschließlich Übernachtungen auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen) müssen ggfs. mehrere Negativnachweise erbracht werden. Diese Regel gilt nicht, wenn in der Unterkunft keine Gemeinschaftseinrichtungen betrieben werden. Zu dieser Art von Unterkünften gehören Ferienwohnungen und Ferienhäuser sowie Dauercamping, sofern nur eigene Sanitäreinrichtungen genutzt werden. Saunen, Schwimmbäder und ähnliche SPA-Einrichtungen können ausschließlich für Hotelgäste geöffnet werden. Soweit externe Gäste zugelassen werden, gelten die Regelungen für Schwimmbäder, Saunen etcÖffnet sich in einem neuen Fenster. Es besteht die Möglichkeit eines 2G-Zugangsmodells für Genesene und Geimpfte.

Der Betrieb von Tanzlokalen, Diskotheken, Clubs und ähnlichen Einrichtungen ist im Freien zulässig, wenn

  • nur Personen mit einem Negativnachweis anwesend sind
  • eine Kontaktdatenerfassung erfolgt
  • nur eine Person je 5 Quadratmeter Verkehrsfläche eingelassen wird (dies umfasst auch geimpfte und genesene Personen) und
  • ein Abstands- und Hygienekonzept vorliegt und umgesetzt wird.

Der Betrieb der Innenräume von Clubs und Diskotheken zum Tanzen ist mit der Maßgabe erlaubt, dass sichergestellt wird, dass nur Gäste mit einem Impfnachweis, Genesenennachweis oder einem negativen PCR oder PoC-PCR-Test, bei dem die zugrundeliegende Testung maximal 48 Stunden zurückliegt, eingelassen werden. Der Negativnachweis der dienstleistenden Personen kann auch durch die dokumentierte regelmäßige Testung zweimal pro Kalenderwoche erbracht werden. PCR-Tests sind hier nicht erforderlich. Auf Tanzflächen in den Innenräumen ist stets eine Maske zutragen. Der Betrieb der Räumlichkeiten als Gastronomie ohne Tanz ist weiterhin möglich und folgt den oben genannten Regeln für Gaststätten. Der Wechsel des Betriebskonzeptes ist vom Gesundheitsamt zu genehmigen. Es besteht die Möglichkeit eines 2G-Zugangsmodells für Genesene und Geimpfte - hier findet die Kontaktdatennachverfolgung weiterhin statt.

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