Frisör-Utensilien

Dienstleistungen

Stand: 17.01.2022

Lesedauer:2 Minuten:

Der Zugang zu Handwerks- und Dienstleitungsbetrieben ist nicht beschränkt auf geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen. Es gilt die allgemeine Maskenpflicht, Abstands- und Hygieneregeln sowie das Hausrecht der jeweiligen Betriebsleitung. Diese darf den Zugang zum eigenen Betrieb sowohl auf 2G als auch auf 3G beschränken.

Auch der Zugang zu Behörden ist nicht generell auf geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen beschränkt.

Für Solarien gilt keine Zugangsbeschränkung – es handelt sich um keine körpernahe Dienstleistung.

Die Anbieter von körpernahen Dienstleistungen dürfen ihre Dienstleistung nur dann anbieten, wenn die Kundinnen und Kunden geimpft oder genesen sind. Hiervon ausgenommen sind hygienisch oder medizinisch notwendige Behandlungen (bspw. Friseur, Fußpflege), bei denen nur ein Negativnachweis (Schnelltest, PCR-Test, Testheft) vorliegen muss. Die Pflicht zur Kontaktdatennachverfolgung entfällt. Es soll ein geeignetes Hygienekonzept zur Hygiene, Lüftung, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlagen getroffen und umgesetzt werden.

Kundinnen und Kunden über 15 Jahren tragen eine Maske der Standards FFP 2, KN 95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil. Für Kundinnen und Kunden zwischen 6 und 15 Jahren ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend Die dienstleistenden Personen tragen mindestens eine medizinische Maske. Kundinnen und Kunden dürfen die Maske abnehmen, soweit und solange es für die Behandlung bzw. Dienstleitungen erforderlich ist.

Für Patientinnen und Patienten sowie zwingend erforderliche Begleitpersonen wie Erziehungsberechtigte oder gesetzliche und gerichtliche Betreuungspersonen in Kliniken, Arztpraxen und Praxen anderer humanmedizinischer Heilberufe gilt keine Nachweispflicht. Hier ist die Bundesregelung vorrangig, die die uneingeschränkte medizinische Versorgung sicherstellt. Dasselbe gilt für Blutspenden

Der Negativnachweis der dienstleistenden Personen erfolgt nach den Arbeitsschutzregelungen des Bundes (geimpft, genesen oder beim Betreten des Betriebes getestet).

Der Betrieb von Prostitutionsstätten und ähnlichen Einrichtungen ist nur bei Einlass von zusätzlich negativ getesteten geimpften oder genesenen Kundinnen und Kunden sowie der Umsetzung eines Abstands- und Hygienekonzepts zulässig. Auch findet die Kontaktdatenerfassung weiterhin statt. Eine Ausnahme besteht nur für nicht impffähige Personen, bei denen ein Testnachweis ausreicht. Die Maskenpflicht gilt.

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